Die richtige Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit – Eine Geschichte voller Missverständnisse

Im Informationszeitalter wird einiges einfacher, jedoch vieles auch schwerer. Beispielsweise gibt es zum Thema Ernährung fast so viele Meinungen, wie schwangere Frauen selbst.

Deswegen halte ich, als einer der führenden Ernährungsexperten im deutschsprachigen Raum, eine neutrale, biochemische, evidenz- und erfahrungsbasierte Herangehensweise als die erfolgversprechendste.
Gynäkologen, Kinderärzte und Hebammen lernen kaum etwas über Ernährung und ihnen fehlt die zeitliche Kapazität sich über das Thema ausreichend zu informieren.

Ernährungsexperten und Biochemiker – die richtige Anlaufstelle

Deswegen ist es sinnvoll für jeden einzelnen Bereich der Schwangerschaft das Wissen eines absoluten Experten heranzuziehen, um sich und vor allem das ungeborene Baby optimal zu versorgen.
Ein Experte ist jemand, der nicht nur über Standardwissen verfügt, sondern darüber hinaus Spezialwissen hat. Beispielsweise über kaum bekannte (aber äußerst wichtige) Nährstoffe, über Edelmetalle oder die Toxizität von diversen, so genannten Grundnahrungsmitteln.

Getreide: Wichtiger Energielieferant?

Wenn beispielsweise eine Hebamme den Konsum von langkettigen Kohlenhydraten in Form von Getreide empfiehlt, dann ist das hochgefährlich.
Der Amme fehlt in diesem Fall das biochemische Wissen, um zu verstehen, wie sich der übermäßige Konsum von Phosphat auf das Serumeisen auswirkt.
Durch künstliche Düngung (NPK-Dünger) und Züchtung ist der Phosphatgehalt im Getreide (auch Vollkorn) in den letzten 100 Jahren um das 12-fache gestiegen.
Und das gilt für einen Samen, der von Natur aus bereits reich an Phosphat ist.
Du hast richtig gelesen – Getreide ist ein Samen, der für den Menschen nur mit massiver Verarbeitung genießbar wird.
Durch den regelmäßigen Verzehr von Getreideprodukten ist das Serumphosphor beim Menschen längt doppelt so hoch, wie vor 100 Jahren.
Eisen (Ferrum), welches bedarfsweise aus dem Eisenspeicher (Ferritin) in das Blut gelangt, wird von dem Phosphor im wahrsten Sinne des Wortes eingekesselt und verbindet sich mit den Fe-Molekülen. Das führt dazu, dass das Eisen nicht mehr von den Zellen aufgenommen werden kann und unwirksam bleibt.

Milchprodukte: Der beste Calciumlieferant?

Genauso kann es passieren, dass ein Arzt den Konsum von Milchprodukten empfiehlt, um den Calciumbedarf der Schwangeren zu decken.
Der Arzt übersieht in diesem Fall gleich Mehreres:
Zu aller erst haben die meisten Menschen (insbesondere Schwangere) einen Mangel an allen Mineralien (Mengenelemente, Spurenelemente) und Calcium gehört in der Regel nicht dazu.
Genauso wie bei Phosphor und Kalium gibt es kaum einen Menschen mit einem Calciummangel.
Hocherhitzte Milch und Milchprodukte wirken im Organismus extrem säurebildend.
Die sauren Stoffwechselendprodukte würden ohne Reglementation des Körpers schnell zur Azidose (Übersäuerung des Bluts) und somit zum Tod des Menschen führen.
Der Körper ist allerdings nicht lebensmüde und puffert die sauren Produkte mit basischen Mineralien. Wenn diese ausreichend zur Verfügung stehen ist das kein Problem. Bei den meisten Menschen mangelt es allerdings an basisch-wirkenden Stoffen, insbesondere an Magnesium.

Merke: Magnesium ist essentiell für eine beschwerdefreie Schwangerschaft und eine schmerzarme Geburt.

Als drittes übersieht der Arzt, dass das Casein aus der Milch ein körperfremdes Eiweiß für den Menschen darstellt und damit die Darmgesundheit ruiniert.

Merke: Gesunder Darm – Gesunder Mensch

Viele Fälle von Koliken bei Babys sind auf den Konsum caseinreicher Kost der Mutter zurückzuführen.
Auch beim Stillen werden die körperfremden Eiweiße an das Kind übertragen.
Bei der Versorgung mit Proteinen (Eiweiß) sollte dem Gesamtprotein keine Bedeutung beigemessen werden. Es sagt nichts über die Verteilung der Aminosäuren und die Bindung dieser aus.
Es sollte darauf geachtet werden eben keine Eiweiße aufzunehmen, sondern im Idealfall viele essentielle und semi-essentielle Aminosäuren.
Diese finden sich beispielsweise in gekeimtem Buchweizen, Chlorella, Spirulina, Gerstengras oder rohen Eiern.

Warum die optimale Ernährung für das Kinderleben wichtig ist

Um das zu verstehen, möchte ich Dir etwas aus der Biologie erzählen, was 1 zu 1 auf den Menschen übertragbar ist.
Frage: Was unterscheidet eigentlich die Bienenkönigin von den gemeinen Arbeiterbienen?
Sie ist größer, stärker, entwickelt sich schneller, ist intelligenter, lebt mindestens 7 Mal länger und verfügt über besondere Fähigkeiten.
Hat die Königin royales Blut? Ist sie mit einer besonderen Genetik gesegnet? Hat sie einfach nur Glück?
Nein, nein und nein.
Im Larvenstadium kann man die Königin nicht von der Arbeiterbiene unterscheiden. Der einzige Unterschied ist, dass die (spätere) Bienenkönigin ein besonderes Nährstoffkonzentrat, das so genannte Gelée Royale, erhält.
Einzig und allein eine verbesserte Versorgung mit Nährstoffen sorgt also für die deutlich verbesserte Entwicklung.
Und das sehe ich auch regelmäßig bei menschlichen Kindern. Schwangere Frauen, die über die optimale Nährstoffaufnahme informiert werden, bekommen Kindern, die sich schneller entwickeln, intelligenter sind, besser schlafen, weniger weinen, gesünder und glücklicher sind.
Das beste Beispiel ist wohl meine Tochter Eden, die über unglaubliche Fähigkeiten verfügt. Dies ist keineswegs der Genetik geschuldet, sondern der Versorgung – man könnte sagen, dass wir eine Königin aufziehen.
Du kannst Dich also nun entscheiden: Möchtest Du eine Arbeiterbiene oder doch eine Bienenkönigin, bzw. einen kleinen König.
Solltest Du Letztes wollen, dann empfehle ich Dir dieses Artikel bis zum Ende durchzulesen.

Was ist die optimale Versorgung mit Nährstoffen?

Die heutige Ernährung ist reich an Geschmacksstoffen, aber verarmt an Vitalstoffen. Das hat verschiedenste Gründe. Der gravierendste Grund ist sicherlich der Anbau von Nahrung nach industriellen Maßstäben.
Ursprünglich ist unsere Nahrung auf nährstoffreichem Humusboden gewachsen. Dadurch war die menschliche Ernährung nicht nur deutlich nährstoffreicher als heute, es wurden auch wesentlich mehr Spurenelemente aufgenommen. Der Humusboden enthält Elemente aus tiefen Schichten der Erde. Diese Schichten sind angereichert mit allen 84 Spurenelementen. Diese Elemente waren somit ursprünglich in der Nahrung enthalten.

Heute wird unsere Nahrung auf kunstgedüngtem Boden angebaut. Mittel der Wahl ist zumeist der so genannte NPK-Dünger (NPK: Stickstoff, Phosphor, Kalium). Das ist die Düngemethode, die am meisten Wachstum in kurzer Zeit garantiert, aber denkbar schlecht für die Gesundheit ist.

Wichtige Spurenelemente wie Bor, Chrom, Cer, Lithium, Selen, Holmium, Erbium, Jod, Samarium, Cobalt und Edelmetalle wie Gold, Platin, Iridium, Palladium oder Ruthenium fehlen in der Ernährung quasi komplett.
Gerade in der Schwangerschaft sind diese Elemente allerdings essentiell.
Ausreichende Mengen Gold beispielsweise erhöhen den IQ um mindestens 20%. Lithium reguliert die Serotoninproduktion und stoppt idiopathisches Weinen bei Kindern. Palladium verbessert die Seh- und Hörfähigkeiten des Kindes.

Platin ist das Element mit der höchsten katalytischen Wirkung. Wenn sich ein Platinmolekül als Zentralatom in ein Enzym hineinsetzt, wird die Wirkung des Enzyms deutlich verbessert. Es kann also mehr Stoffwechselprozesse (z.B. Hormonbildung) anstoßen. Das krasse Gegenteil von Platin ist Quecksilber. Wenn Hg das Zentralatom eines Enzyms bildet, dann wird das Enzym vollkommen wirkungslos. Es ist tot, da Hg keine katalytische Wirkung aufweist.

Chrom beugt zuverlässig Diabetes Typ 1 und Schwangerschaftsdiabetes vor – gerade bei Übergewicht. Bei erhöhten Zuckerwerten / Diabetes / Insulinresistenz hat sich Chrom als Medikament in Studien bereits bewährt. Durch eine ausreichende Versorgung mit Selen wird die körperliche Entwicklung des Kindes deutlich beschleunigt. Cer hält den Liquor (Gehirnwasser) rein.

Jod ist an unglaublich vielen Stoffwechselprozessen in allen Organen beteiligt. Neben der bekannt wichtigen Funktion in der Schilddrüse ist vor allem die Wirkung auf die Gehirnleistung zu bemerken.
Alle Menschen haben einen massiven Mangel an den meisten Elementen. Der Mehrbedarf für das Kind kommt erschwerend hinzu.
Heutiges Obst und Gemüse hat nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen Nährstoffe und können deswegen nicht mehr die Spitze der Ernährungspyramide bilden. Vor allem unter der Berücksichtigung, dass es deutlich bessere Alternativen gibt.

Nutztiere bekommen natürlich auch nur die billigen und nährstoffverarmten Nahrungsmittel und dadurch bildet das meiste Fleisch und der meiste Fisch auch keine adäquate Alternative. Beispielsweise haben Zuchtfische kein Jod, kaum Selen und keine Omega 3 Fettsäuren (das, was Fisch gesund macht), da dies in ihrer artfremden Nahrung nicht enthalten ist. Aber nicht nur durch Monokulturen auf NPK-Boden befinden sich zu wenig Nährstoffe in der Ernährung. Die Pflanzen (Gemüse, Früchte, Getreide) werden nicht auf eine maximale Anzahl von Vitalstoffen gezüchtet, sondern ganz im Gegenteil ausschließlich auf schnelles Wachstum und auf einen guten Geschmack.

Welche Richtwerte sind richtig in der Ernährung?

Richtwerte für die Schwangerschaft (z.B. von der DGE – Deutsche Gesellschaft für Ernährung, der WHO – Weltgesundheitsorganisation oder vom RKI – Robert Koch Institut) sind das Papier nicht wert, auf welchem sie gedruckt wurden.
Viele wichtige Elemente wie Gold oder Lithium werden als nicht-essentiell eingestuft und Elemente wie Eisen oder Jod werden in Dosen empfohlen, welche das Überleben sicherstellen, aber nicht mehr.
Schwangere und stillende Frauen benötigen im Verhältnis riesige Mengen an echtem(!) Jod (kein Perjodat, welches sich beispielsweise in Jodsalz und Backwaren findet) und bioverfügbarem Eisen (keine Eisentabletten).
Für die Versorgung mit Jod hat sich die Kelpalge bewährt. Die Versorgung mit Eisen kann beispielsweise mit gekeimtem Hafer (und dem Weglassen von phosphathaltiger Nahrung wie Käse (vor allem Schmelzkäse, Mozzarella, Ziegenkäse, Schafskäse) oder ungekeimtem Getreide) gewährleistet werden.
Die richtigen Werte finden sich nicht in einem Buch. Ich habe mein Wissen aus verschiedensten Seminaren zu den Themen Biochemie, Biophysik und Nährstoffe.
Die Wissenschaft ist bereits sehr weit und ist das Wissen bei den Ärzten und Hebammen noch nicht angekommen.
Das meiste Wissen, habe ich allerdings durch Freundschaft mit den entsprechenden Wissenschaftlern erlangt.
Bei einem gemütlichen Abendessen erfährt man vieles, was man im Seminar nicht erfährt.
Das ist eine Fortbildung, die ihren Namen wirklich verdient und mehr als sich ein simples Referat anzuhören.
Portale wie beispielsweise Eltern.de äußern sich zu Themen wie Ernährung, ihnen fehlt aber der biochemische und biophysikalische Background. Das führt nur zu oft zu Fehlinformationen.

Besonders wichtige Nährstoffe in der Schwangerschaft

Neben den bereits genannten Elementen gibt es weitere wichtige Vitalstoffe. Hier eine kleine Auswahl:

  • Vitamin K2: Das IntelligenzvitaminKommt in der Nahrung zu wenig vor. Lagert Mineralien in Muskeln, Zähnen und Knochen ein. Ist an vielen weiteren Stoffwechselprozessen beteiligt.
    Merke: K2 spart den Kieferorthopäden
    Der Bedarf kann über Nahrungsergänzungsmittel gedeckt werden oder über den reichhaltigen Konsum von gesunden, ökologischen Eiern.
    Achtung: Vitamin K1 niemals als Nahrungsergänzung einnehmen, da es 3 Spiegelisomere enthält. (¾ chemischer, krebserregender Müll!)
  • Vitamin B2: Das Wachstumsvitamin. An hunderten Stoffwechselprozessen beteiligt. Versteckter Mangel bei so gut wie jeder Frau in der Schwangerschaft.
    Kommt nur noch in Spuren in der Nahrung vor, Kind benötigt große Mengen.
    Ideale Quelle sind geschälte Hanfsamen.
  • Vitamin B12: Der Nervenvitamin. Das Vitamin ist in aller Munde. Egal ob vegan, vegetarisch oder Allesesser. Unsere Böden sind durch den Einsatz von Pestiziden und Monokulturen verarmt an Kleinstlebewesen, die Vitamin B12 herstellen können.
    Daher würde ich Vitamin B12 (in Form von reinem Methylcobalamin) immer supplementieren.
    Was sich bei der Erfahrung nach als äußerst positiv herausgestellt hat, ist auch die Einnahme des Spurenelements Cobalt – dem Zentralatom von B12 – in kolloidaler Form.
  • Omega 3-Fettsäuren (DHA / EPA). Sehr wichtig für die Gehirnentwicklung. ALA aus pflanzlichen Quellen werden kaum in bioverfügbare Formen (ALA/EPA) umgewandelt. Beste Quelle: Gesunder Fisch (Achtung vor Vergiftung durch Toxine, wie Quecksilber)
  • Vitamin D: Das Lebensvitamin. An über 1000 Stoffwechselprozessen beteiligt. Es werden große Mengen benötigt. Spiegel von über 50 ng/ml sollte für optimale Stoffwechselvorgänge angestrebt werden. Nördlich des 40. Breitengrades muss Nahrungsergänzung eingenommen werden.

Ernährung: Das sollte man in der Schwangerschaft noch berücksichtigen

Neben der Versorgung mit Nährstoffen ist es von entscheidender Bedeutung die Stoffe aus Deiner Ernährung zu entfernen, die Dein Kind vergiften. Dazu gehören Toxine aus der Nahrung, aber beispielsweise auch Bisphenol-A (BPA) aus Plastikflaschen und Verpackungen. Toxine aus der Nahrung könnten giftige Schwermetalle (z.B. Blei, Cadmium oder Quecksilber), Pestizide, Medikamente oder auch Hormone sein.
Nutztiere (gerade aus der Massentierhaltung – 99% von jeglichem Fleisch im Handel) bekommen Medikamente und Hormone verabreicht, die dann auch in der Nahrung landen.
Unser Trinkwasser ist ebenfalls mit Medikamentenrückständen und Hormonrückständen (Medikamente aus der Krebstherapie, Schilddrüsenhormone, Anti-Baby-Pille) verunreinigt.
Giftige Schwermetalle kommen vor allem im Meer vor. Deswegen ist sollte stets zu unbelastetem Fisch gegriffen werden.
Beim Obst und Gemüse ist darauf zu achten, dass keine Pestizide aufgenommen werden. Gerade Glyphosat schädigt die Gehirnstruktur des ungeborenen Kindes.
Bio zu kaufen ist ein guter Schritt. Unterscheiden sollte man allerdings streng zwischen systemisch wirkenden und oberflächlichen Pestziden.
Systemisch bedeutet, dass die Pestizide über das Wurzelwerk in das Innere der Pflanze übergegangen sind. Solche Nahrungsmittel sollten keinesfalls verzehrt werden, wenn man schwanger ist oder sich in der Stillzeit befindet.
Oberflächliche Pestizide befinden sich nur auf der Schale. Man kann die Schale einfach entfernen oder das Obst/Gemüse 30 Minuten in ein Bad mit Ozonwasser geben. Dies neutralisiert die oberflächlichen Pestizide.

Achtung! Besonders gefährlich: Erstes Trimester der Schwangerschaft! (In den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft)

Schwangerschaft: Die perfekte Ernährung – die Tabelle (Checkliste)

Tabelle 1: Das solltest Du auf keinen Fall essen

  • Fisch aus Aquakulturen
  • Fisch aus verunreinigtem Gewässer
  • Fleisch von Tieren aus der Tierhaltung, Wurst / Aufschnitt / Speck
  • Käse, Frischkäse, Quark, pasteurisierte Milch
  • Ungekeimtes Getreide (besonders bei Zöliakie)

Tipp: Verbote würde ich einer schwangeren Frau nicht auferlegen. Allerdings sollte sich die Frau immer bewusst machen, was sie ihrem Kind antut. Dann ist der Wunsch ungesunde Nahrung zu verzehren in der Regel sofort weg.
Nicht ist stärker als die Mutterliebe und das Bedürfnis das eigene Kind vor Schaden zu bewahren.
Die Frage sollte also nicht sein: „Was darf ich nicht essen“, sondern „Was will ich nicht essen, meinem Kind zu Liebe“.

Tabelle 2: Das kannst Du in der gelegentlich zu Dir nehmen

  • Gute Öle wie Leinöl oder Hanföl
  • Weidebutter, Bio-Ghee
  • Bio-Rohmilch
  • Destilliertes Wasser, Wasser aus der Umkehrosmoseanlage

Tabelle 3: Das kannst Du ruhig öfter einmal in der zu Dir nehmen

  • Reis
  • Kartoffeln
  • Buchweizen, Quinoa, Amaranth
  • Wildfleisch
  • Gekochte Eier
  • Hochwertiger, roher Bio-Honig

Tabelle 4: Das kannst Du immer in der zu Dir nehmen

  • Fangfisch aus reinem Gewässer
  • Alfalfasprossen
  • Brokkolisprossen
  • Buchweizensprossen
  • Bockshornkleesprossen
  • Lauretana Quellwasser
  • Bio Obst und Gemüse

Tabelle 5: Das sind perfekte Nahrungsmittel für die Schwangerschaft

  • Weizengras
  • Hochwertige Chlorella
  • Spirulina
  • Moringa
  • Wasserkresse
  • Rohe Eier aus ökologischer Haltung (keine Angst vor dem Mythos Salmonellen)
  • Hanfsamen
  • Rohe Schokolade
  • Perfektes Wasser
  • Grünes Blattgemüse (z.B. Spinat, Mangold, Rote Beete-Blätter)
  • Wildkräuter (z.B. Löwenzahn, Spitzwegerich, Knoblauchrauke, Brennnessel)
  • Frisch zubereitete Säfte aus Gemüse, Wildkräutern und Blattgemüse
  • Hanfsamen, Chia-Samen, Leinsamen

Rezepte

Dies ist natürlich nur eine kleine Auswahl. Du siehst aber, dass die richtige Ernährung gar nicht so schwer ist. Natürlich ist es auch äußerst wichtig, dass man die richtigen Rezepte hat. Denn nur Rezepte machen aus verschiedenen Nahrungsmitteln ein wohltuendes und leckeres Gericht. Im Kurs habe ich viele Rezepte zur Auswahl, aber auch im Rahmen dieses Artikeln möchte ich Dir einige Lieblingsrezepte meiner Frau zeigen.

  • Chlorella mit Honig. Einfach und doch so lecker. Ein paar hochwertige Chlorella mit Honig vermischen und vernaschen. Der perfekte süße Snack für zwischendurch.
  • Wassermelone mit Gerstengras. Wassermelone schmeckt jedem. Der Geschmack wird aber noch einmal deutlich besser, wenn die Melone mit Gerstengras kombiniert wird. Eine perfektes Menü für die Schwangerschaft. Ideal als Frühstück!
  • Salat aus gekeimtem Buchweizen, Brokkoli- und Alfalfasprossen. Nichts ist erfrischender und gleichzeitig so gehaltvoll. Also Salatsauce können 4 Eigelb mit einer halben Avocado und Salz gemischt werden. Das Ganze wird gemixt und als cremige und gesunde Sauce über den Salat gegeben werden.

FAQ – Oft gestellte Fragen, schnell beantwortet

In meiner Tätigkeit als Ernährungsberater, Ernährungsexperte und Coach bekomme ich immer wieder die gleichen Fragen gestellt. In diesem Artikel beantworte ich sie nun für die Allgemeinheit.

In der Stillzeit
Nach der Schwangerschaft sollte eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung beibehalten werden. Denn über die Muttermilch werden die Nährstoffe weiterhin übertragen und das Kind wird sich auf eine ganz andere Art und Weise entwickeln. Stelle Dir vor, Dein Kind ist ein Haus. Wenn alle Steine und Materialien vorhanden sind, wird es der Planung durch den Architekten (die Natur) wesentlich näher kommen, als wenn hier und da Materialien oder Arbeiter fehlen. So ist es auch mit den Vitaminen und Spurenelementen. Alles muss in ausreichendem Maße (am besten im Überfluss vorhanden sein), das Gleiche gilt für die Arbeiter (Enzyme, Hormone). Hat man ein besonders leichtes Baby ist es wichtig in der Stillzeit viele gute Fette über Bio-Butter oder Avocados zu konsumieren und diese mit guten Kohlenydraten, z.B. aus Chlorella oder Buchweizensprossen zu kombinieren.

Besondere Ernährungsformen
Low Carb (kohlenhydratarme Kost), ketogene Ernährung (kohlenhydratfreie Kost), oder Low Fat (fettarme Kost) Ernährungsformen sind in der Schwangerschaft nicht sinnvoll. Auch eine besonders eiweißreiche Kost ist nicht notwendig. Kohlenhydrate sollten die Hauptenergiequelle in der Schwangerschaft und für das Kind. Wenn die Schwangere zu wenig Fett konsumiert, kann sich das Hormonsystem des Kindes nicht richtig bilden.
In der Schwangerschaft ist primär darauf zu achten, alle essentiellen Aminosäuren in ausreichendem Maße und in einem ausgewogenen Verhältnis aufzunehmen. Rohe Eier, Chlorella, Gerstengras und Buchweizensprossen sind dafür ideal geeignet.

Merke: Schlechte Ernährung wird nicht durch eine extreme Reduktion eines Makronährstoffs ausgeglichen, sondern durch gute Ernährung.

Also wie jetzt ernähren in der Schwangerschaft? Ausgeglichen! Alle Makronährstoffe und Mikronährstoffen sollten ausreichend zugeführt werden.
Um nicht zu viel zuzunehmen ist eine ausgeglichene Ernährung das Mittel der Wahl.

Vegan ernähren in der Schwangerschaft
Gibt eine vegane Gefahr für Kinder, wie es in der Öffentlichkeit oft diskutiert wird? Jein – eine rein vegane Ernährung kann mit den entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln (v.a. Vitamin K2, DHA/EPA, Vitamin B12) durchaus alle Nährstoffe für das Baby abdecken. Es kommt v.a. Auf die Umwandlungsraten an, die sehr individuell sind. Manche Frauen wandelt beispielsweise aus Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A aus Pflanzen) genügend Vitamin A um und andere benötigen Nahrungsmittel tierischen Ursprungs für ihre Vitamin A-Versorgung. Schlechte Folgen kann es also geben – es muss allerdings nicht zwangsläufig so sein.

Ernährungsumstellung
Viele Frauen fragen mich, ab wann das Umstellen der Ernährung Sinn macht. Meine Antwort darauf ist: ab sofort! Je eher desto besser. Idealerweise schon Jahre vor der Schwangerschaft. Wichtig ist aber auch: Es ist nie zu spät!

Merke: Egal, wie weit Du bist, auch wenn Du bereits stillst, ideal ist eine sofortige Umstellung.

Sport und Schwangerschaft
Ich persönlich würde auf Hochleistungssport verzichten und weniger zehrende sportliche Betätigungen bevorzugen.
Sehr intensiver Sport zieht die Nährstoffspeicher (v.a. Aminosäuren und Selen) im Körper leer.
Hausarbeit ist so lange gut, wie dieser keine Beschwerden verursacht.
Es ist für die Schwangere bei körperlichen Betätigungen sehr wichtig auf ihren Körper zu hören.

Krank in der Schwangerschaft – was tun?!
Leider haben viele Ärzte wenig Wissen, welche Mittel dem Kind im Mutterleib schaden und verabreichend daher leichtfertig Medikamente, wie beispielsweise Antibiotika.
Diese schädigen allerdings die nicht ausgebildete Darmflora des Kindes massiv.
Die Naturheilkunde kann eine Alternative bilden.
Wofür man sich auch entscheidet – letztlich ist es nur wichtig die Verantwortung in die eigenen Hände zu nehmen und sich dem Mediziner nicht auszuliefern.

Welche Gewürze sollten in der Schwangerschaft benutzt werden?
Das wichtigste „Gewürz“ ist in jedem Fall Salz.
Echtes Salz (kein NaCl, also Kochsalz) ohne Zusätze und Rieselhilfen ist essentiell für eine gesunde Schwangerschaft.
Steinsalz, Meersalz und Himalayalz kommen in unserer Küche zum Einsatz.
Salz hilft die Flüssigkeit im Körper und die Zellen gesund zu halten.
Darüber hinaus sollten keine scharfen Gewürze (Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer, Pfeffer, Chili…) benutzt werden, sondern eher auf getrockente Wildkräuter gesetzt werden.
Knoblauchrauke zum Beispiel schmeckt noch besser und milder als Knoblauch und ist ein Superfood für die Schwangerschaft.

Merke: Salzreiche Kost ist überaus gesundheitsfördernd und lebensverlängernd. Scharf essen kann zu Problemen in der Schwangerschaft führen.

Allergien in der Schwangerschaft
Viele Frauen haben wegen Allergien Schwierigkeiten die richtige Ernährung zu praktizieren. Eine Allergie ist stets ein Hinweis darauf, dass die Darmflora gestört ist. Das überträgt sich 1zu1 auf das Kind. Deswegen ist es in diesem Fall wichtig in der Schwangerschaft probiotische Ergänzungsmittel speziell für Kinder einzunehmen. Neueste Studien zeigen aber, dass die Harmonisierung von Nahrungsmitteln dazu führt, dass sie nicht mehr allergisch auf den Körper wirken.

Schwanger mit Zwillingen: Brauche ich eine andere Ernährung?
Der Nährstoffbedarf ist bei Zwillingsschwangerschaften noch einmal deutlich erhöht. Deswegen sollte mehr vom Richtigen gegessen werden.
Siehe obere Tabelle.

Tipps zur Ernährungsumstellung
Wichtig ist, dass eine Ernährungsumstellung langsam von Statten geht.
Die guten Nahrungsmittel sollten die Schlechten langsam aber sicher ersetzen. Sehr wichtig ist, dass für den Abtransport von freiwerdenden Giften gesorgt wird. Dazu sollte in erster Linie perfektes Wasser getrunken werden.

Außerdem sollte das pulverisierte Gestein Zeolith eingenommen werden.
Zeolith bindet Gifte und schleust sie aus dem Körper aus.

Was tun um nicht zuzunehmen? Wie kann ich mein Gewicht halten?
Erst einmal ist es normal, dass eine Schwangere zunimmt. Der Körper speichert wichtiges Wasser und auch das Kind hat ein Gewicht.
Wenn es besonders wichtig erscheint, dass kein Körperfett hinzukommt, würde ich Fette und Kohlenhydrate trennen.

Erbrechen und Übelkeit in der Schwangerschaft: Was tun?
Der Körper möchte etwas loswerden, was nicht mehr im Organismus drin sein sollte. Deswegen ist es wichtig zu beobachten, was das ist. Bei einer optimalen Ernährung gibt es keine Übelkeit in der Schwangerschaft, da der Körper alles behalten möchte.

Verbotenes und Alternativen dazu
Fleisch aus Massentierhaltung → Nährstoffreiches Wildfleisch
Zigaretten → Bio-Naturtabak pur
Fisch aus Aquazucht → Fisch aus sauberen Gewässern
Käse → Cashew-Käse
Margarine → Bio-Butter oder Ghee
Hocherhitzte Milch → Rohmilch
Natriumfluorid → Kalziumfluorid

Ich schaffe nicht mich gesund zu ernähren
Ganz wichtig: Mach Dich nicht verrückt.
Gib einfach jeden Tag Dein Bestes und bevor Du etwas isst, fragst Du Dich… Tut das meinem Kind gut? Würde ich das auch meinem Kind zu essen geben?
Dann ändert sich etwas im Kopf und es wird ganz leicht zur gesunden Variante zu greifen.

Was sind vitaminreiche Früchte?
Wenn es um Vitamine geht, dann führt kein Weg an Wildkräutern vorbei.
Brennnessel, Giersch oder Vogelmiere haben beispielsweise 20x mehr Vitamin C als Zitrone.

Wie viele Kalorien (kcal) soll ich in der Schwangerschaft essen?
Diese Frage ist mehr als sekundär. Es ist viel wichtiger, dass genügend Mikronährstoffe, freie Aminosäuren, gute Fettsäuren und schnell verfügbare, leichte Kohlenhydrate zugeführt werden. Insgesamt kann man aber sagen, dass eine Schwangerschaft sowie die Stillzeit einen Mehrbedarf von etwa 500 kcal ausmachen.
„Nicht zuviel zunehmen“ ist das Motto vieler Schwangerer, aber am Wichtigsten ist die Versorgung des Kindes.

Was passiert durch mangelhafte Ernährung in der Schwangerschaft?
Wie bei einem Hausbau, wenn diverse Teile fehlen, wird das Haus nicht das volle Potenzial entfalten können. So ist es auch bei dem Baby. Beim Haus regnet es rein oder der Wind pfeift durch das Gemäuer. Das Kind ist krank und entwickelt sich langsamer als es möglich wäre.
Drei Beispiele: Wenn das Kind durch einen Mangel nicht genügend Melatonin bildet schläft es nicht gut und ist gestresst und müde. Auch die Eltern werden gestresst. Für die ganze Familie ein negatives Szenario. Wenn das Kind zu wenig Gold im Gehirn hat, ist der IQ um 20% geringer als es möglich wäre. Wenn dem Kind Lithium fehlt, funktioniert die Serotoninproduktion nicht richtig. Babys weinen „ohne Grund“, Kinder werden anstrengend, Jugendliche werden missmutig…

Gibt es einen Kurs, wo man das alles lernt?
Ja, den gibt es, der Ratgeber heißt Perfekte Schwangerschaft und schmerzfreie Geburt heißt der Kurs. Er zeigt Schritt für Schritt wie Du eine komplikationslose Schwangerschaft und eine schmerzfreie Geburt haben kannst und was Du tun musst, damit sich Dein Kind perfekt entwickelt.
Die Erfahrungen mit diesem Kurs sind nur mit dem Wort „unglaublich“ zu beschreiben.

Mein Baby hat Koliken: Spielt die Ernährung eine Rolle?
Koliken entstehen durch (ultrahocherhitzte) Milchprodukte und Getreide.
Wenn die Mutter dies isst, entstehen Stoffe in der Muttermilch, welche von dem kleinen Darm nicht verarbeitet werden können und verursachen die Schmerzen. Idealerweise lässt man diese Produkte weg und verabreicht dem Baby Kinderprobiotika.

Ist laktosefreie Milch okay?
Nein. Laktose ist das nicht das Problem bei der Milch. Laktose an sich ist für die Meisten sogar ein gut bekömmlicher Zucker.

Ist eine Ernährung ohne Fisch okay?
Das kommt drauf an. Wenn eine fischfreie Ernährung angestrebt werden soll, würde ich Krillöl, Kelpalgen und Paranüsse in die Ernährung integrieren, um die entstehenden Mängel auszugleichen. Wilder Lachs aus einem sauberen Gewässer ist allerdings nach wie vor ein hervorragendes Nahrungsmittel in der Schwangerschaft.

Was mache ich bei Heißhunger?
Essen! Der Körper benötigt etwas und sollte dies auch bekommen.
Wichtig ist, dass man immer eine gesunde Alternative im Haus hat.
Statt den Gelüsten sofort nachzugeben, sollte man sich fragen: Was habe ich gerade für einen Mangel, was braucht mein Kind wohl?! Es gibt für alles eine gesunde Alternative und man kann ungesunde Kost immer vermeiden. Das Gute: Wenn man sich optimal ernährt, gibt es keine Mängel und damit auch keinen Heißhunger.

Ist es auch wichtig, wie der Mann sich ernährt?
Oh ja! Die Qualität des Spermiums ist maßgeblich für die Gesundheit und Entwicklung des Kindes verantwortlich. Deswegen sollte der Mann bei der Zeugung im Idealfall gut mineralisiert und entgiftet sein. Selen kurbelt die Spermienproduktion in den Hoden an. Zink boostet das Spermium Sekundäre Pflanzenstoffe machen die Spermien beweglicher Vitamin E ist wichtig für gesunde Zellen in den Spermien Gold hält das Erbgut in den Spermien gesund

Ist eine basische Ernährung in der Schwangerschaft sinnvoll?
Eine basenüberschüssige Ernährung ist sehr wichtig in der Schwangerschaft. Säuren müssen stets neutralisiert werden und dafür werden basische Mineralien herangezogen. Dadurch kann es schnell zu Mängeln kommen – v.a. an Magnesium. Allerdings muss nicht jedes Nahrungsmittel, welches in der Schwangerschaft verzehrt wird, basisch sein. Fisch, Eier oder Wildfleisch werden sauer verstoffwechselt. Allerdings wirken Chlorella, Brennnessel Gerstengras oder Moringa extrem basisch. Wie so oft kommt es darauf an, sich ausgewogen zu ernähren.

Zucker in der Ernährung okay oder nicht?
Erst einmal ist Zucker (Glukose) unser Hauptenergieträger. Raffinierter Zucker wirkt vergiftend auf den Organismus. Nahrungsmittel mit Zucker, wie beispielsweise Datteln, sind in der Schwangerschaft dagegen extrem gesund. Das Geheimnis ist: Zucker wird in Energie umgewandelt – aber NUR, wenn auch die entsprechenden Mikronährstoffe zur Verfügung stehen. Wenn Du Dir also mal etwas mit Zucker gönnst, dann füge immer eine mikronährstoffreiche Komponente wie einen frischgepressten Saft aus Wildkräutern und Äpfeln oder einem Gerstengrasshot hinzu.

Ayurvedische Ernährung
Die Ernährung der Veden ist eine sehr gesunde und nährstoffreiche Ernährungsform. Daher für die Meisten auch in der Schwangerschaft gut geeignet.

Bei Durchfall mehr essen?
Genau wie bei Übelkeit und Erbrechen gilt hier auch: Was möchte Dein Körper ausleiten? Bei einer optimalen Ernährung kommt es nicht zu Durchfall.
Sollte es allerdings dazu gekommen sein, gilt: Viel trinken und viele Mikronährstoffe aufnehmen. Optimal zum Auffüllen des Wasserspeichers ist perfektes Wasser.

Fazit

Ernährung spielt eine große Rolle für die Gesundheit des Kindes. Auf eine gesunde Ernährung sollte nach und nach umgestellt werden. Mit der Umstellung auf die gesunde Ernährung sollte sofort begonnen werden.

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